Bilder der Region

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Einblicke in die Sammlungen nordwestdeutscher Museen

Museumsdorf Cloppenburg

Museen des Osnabrücker Landes

Max Beckmann (1884–1950) war fasziniert von der Welt des Theaters, Zirkus’ und Varietés als metaphorischer Schauplatz der menschlichen Beziehungen und des Weltgeschehens. In seinem Œuvre finden sich zahlreiche Gemälde, Druckgraphiken, Zeichnungen und Skulpturen, die sich unmittelbar auf diesen Themenbereich beziehen und seine Idee von der Welt als Bühne vermitteln. Mehr...

Mehr als hundert Originalbriefe zweier ausgewanderter hessischer Bauernsöhne dokumentieren deutsch-amerikanische Musikgeschichte. Louis und Fritz Schütz wachsen auf einem Bauernhof im Taunus auf. Nach ihrem Militärdienst in Deutschland wandern sie in den 1880er Jahren in die USA aus, wo sie sich ihren Lebensunterhalt als professionelle Musiker sichern: Bis zum Ersten Weltkrieg existiert eine deutsch-amerikanische Kultur, die den Brüdern mit Konzerten, Tanzvergnügungen und Paraden zahlreiche Auftrittsmöglichkeiten bietet; bald spielt ihre Blaskapelle auch auf amerikanischen Feuerwehrbällen und Parteiveranstaltungen. Mehr...

Die Hansestadt Bremen war im 19. und frühen 20. Jahrhundert ein blühendes Zentrum des schnell wachsenden internationalen Handels. Dabei profitierte sie sowohl von kolonialer Expansion als auch von der massenhaften Auswanderung nach Übersee. Auch im 1823 gegründeten Kunstverein in Bremen haben diese globalen Verflechtungen Spuren hinterlassen. Mehr...

Der Turmbau zu Babel als Massaker. Der Künstler als toter Revolutionär. Ein Gotisches Fenster aus Schmetterlingsflügeln – Proof of Life vereinigt über 100 Gemälde, Skulpturen und Fotoarbeiten, die auf sinnliche und zugleich sinnstiftende Weise existentiellen Fragestellungen nachgehen. Ihre ästhetische Wucht zieht die Betrachter wie von selbst in den Bann. Das, was sie zeigen, knüpft an eine zum Teil weit zurückreichende Tradition wirkmächtiger Bilder an. Sie zitieren, verführen, irritieren, provozieren und thematisieren zugleich moralische Wertvorstellungen. Mehr...

Der 1965 in Lima geborene und heute in New York und Berlin tätige Fernando Bryce zählt längst zu den wichtigsten Gegenwartskünstlern Südamerikas. In seinen Werkgruppen reflektiert er welt- und geopolitische Ereignisse des 20. Jahrhunderts. In intensiven Recherchen sammelt er Archivmaterial, um es dann im entschleunigten Prozess der Zeichnung mit schwarzer Tusche zu reproduzieren. Mehr...

hb wagenfeldhViele konkrete Künstler wie Max Bill, Anton Stankowski oder Victor Vasarely haben wichtige Logos für bedeutende Marken geschaffen. Bis heute liegt die Verbindung von Zeichen und der signalhaften Malerei in der Konkreten Kunst nahe. Die Ausstellung geht erstmals dieser Beziehung nach und bringt Kunst, Grafikgestaltung und Design in bisher nie gezeigter Weise zusammen. Mehr...

Als Erinnerungsräume könnte man die Buntstiftzeichnungen von Slawomir Elsner bezeichnen. Dank seiner außergewöhnlichen Technik offenbart sich der Bezug seiner Werke zu berühmten Bildern der Kunstgeschichte bisweilen nur noch durch den Titel. In dieser Manier adaptiert der in Berlin lebende Künstler auch sechs Gemälde aus der museumseigenen Sammlung Ludwig Roselius, die Elsner eigens für die Ausstellung in den Museen Böttcherstraße angefertigt hat. Mehr...

 Werbefotografien aus den 1950er Jahren. Ein Jahr nach Einführung der D-Mark im Jahr 1948 begann in Westdeutschland ein enormer wirtschaftlicher Aufschwung, für den der Begriff „Wirtschaftswunder“ geprägt wurde. Kennzeichnend waren die starke Expansion des Außenhandels und eine ansteigende Konsumkonjunktur. Neben Kleidung, Möbeln, Haushaltsgeräten, Musiktruhen und Fernsehgeräten spielte in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre das Automobil in der Konjunktur eine tragende Rolle. Mehr...

Bremen ist anders. Von hanseatisch-zurückhaltend, traditionsbewusst und weltoffen bis links-alternativ, experimentierfreudig und kämpferisch – Gegensätzlicher können Beschreibungen nicht sein! Warum ist das so? In der Sonderausstellung wird ein Blick auf Bremens jüngere Stadtgeschichte geworfen. Im Fokus stehen die ereignisreichen Jahre zwischen den Straßenbahnunruhen 1968 und der Schließung der Großwerft AG Weser 1983. Mehr...

Die 1960er Jahre gelten als eine Zeit des gesellschaftlichen Aufbruchs. Es herrschte eine optimistische Zukunftsgläubigkeit mit grenzenlosem Vertrauen in die Veränderbarkeit der Gesellschaft. Bremerhaven wurde in den 1960er Jahren zu einem Anziehungspunkt für viele Menschen. Die Einwohnerzahl stieg auf fast 150 000. Die Stadt modernisierte ihre Infrastruktur und schuf in neuen Wohnvierteln wie Grünhöfe und Leherheide-West Platz für Zehntausende Bewohner. Mehr...

hb boettcherstrasseAugust von der Heydt entdeckt Paula Modersohn-Becker Noch vor Ludwig Roselius, dem Initiator des Paula Becker-Modersohn-Museums, war August von der Heydt ein wichtiger früher Sammler von Werken der Künstlerin. Beide, Roselius und von der Heydt, wurden durch Bernhard Hoetger auf Modersohn-Becker aufmerksam gemacht, der nicht nur das Bremer Museum erbaute, sondern auch in Wuppertal wirkte. Mehr...

hb weserbDie Weserburg präsentiert in einer spannungsreichen Abfolge zum dritten Mal neue Künstlerräume. Selbstbewusst stellen die Künstlerinnen und Künstler ihre Werke und Konzepte zur Debatte. Die Ausstellung gibt damit einen Einblick in die Vielfalt und Qualität künstlerischer Produktion heute, welche sich eindrucksvoll in den Sammlungen der Weserburg abbilden. Gerade in den dabei zu Tage tretenden Unterschieden, Widersprüchen und Entgegnungen reagieren die Künstlerräume der Weserburg auf die Komplexität heutiger Welterfahrung. Mehr...

Am Beispiel der Familiengeschichte des Georg Friedrich Abel, 1828 in Gernsbach im Großherzogtum Baden geboren, erzählt die Kabinettausstellung im Deutschen Auswandererhaus das Leben eines Aufständischen während und nach der Deutschen Revolution 1848/49. Nach der militärischen Niederschlagung der Revolution wurden Hunderte von Aktivisten verhaftet, ihre Anführer standrechtlich erschossen – doch Georg Friedrich Abel gelang die Flucht in die USA ... Mehr...

Ringelnatz über sich: „Meine lange Nase und mein zackiges Profil reizten zur Karikatur“. Das markante Profil des Dichters, Malers und Kabarettisten Hans Böttichers, besser bekannt als Joachim Ringelnatz, hat Illustratoren immer wieder dazu veranlasst, ihn mit dem Pinsel, dem Zeichenstift oder dem Fotoapparat abzubilden. Ob als Bildnis, Karikatur, Plastik oder auch als Scherenschnitt, schon zu Ringelnatz‘ Lebzeiten war es offenbar ein Vergnügen für die Künstler, sein Porträt zu interpretieren. Mehr...

Ausstellungen in Bremen/Bremerhaven/Cuxhaven

Wilhelm Wagenfeld Haus: Logo. Die Kunst mit dem Zeichen, vom 18.5.-8.10.

hb wagenfeldhViele konkrete Künstler wie Max Bill, Anton Stankowski oder Victor Vasarely haben...


Weserburg: Künstlerräume, ab 30.1.

hb weserbDie Weserburg präsentiert in einer spannungsreichen Abfolge zum dritten Mal neue...


Ausstellungen im Nordwesten

Wilhelm Wagenfeld Haus: Logo. Die Kunst mit dem Zeichen, vom 18.5.-8.10.

hb wagenfeldhViele konkrete Künstler wie Max Bill, Anton Stankowski oder Victor Vasarely haben...


Focke Museum Bremen: Protest + Neuanfang - Bremen nach 68, vom 30.8.-1.7.

Bremen ist anders. Von hanseatisch-zurückhaltend, traditionsbewusst und weltoffen bis...