Bilder der Region

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Einblicke in die Sammlungen nordwestdeutscher Museen

Museumsdorf Cloppenburg

Museen des Osnabrücker Landes

Stift Börstel (TOL)

Kurzdarstellung
Aufgaben
Organisation
Weiterführende Informationen
Kontakt

 
Artland-Fachwerkhof(TOL)

Kurzdarstellung

Der Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V. (LVO) wurde 1985 – zunächst als „Landschaftsverband Osnabrück“ – gegründet. Die erste Idee zur Gründung eines Landschaftsverbandes für das Osnabrücker Land (LVO) kam bereits 1969 aus dem Niedersächsischen Kultusministerium; Ziel war die Gründung eines Trägers für überörtliche kulturelle Arbeit im damaligen Regierungsbezirk Osnabrück. Doch erst die Gebietsreform von 1972, aus der die beiden großen Gebietskörperschaften Stadt und Landkreis Osnabrück in ihrer heutigen Form hervorgingen, sowie die Entstehung der benachbarten Emsländischen Landschaft im Jahr 1979 gaben erneut Impulse, über die Gründung eines Landschaftsverbandes nachzudenken. Nachdem alle rechtlichen Hürden genommen waren, konnte schließlich am 24. Januar 1985 der „Landschaftsverband Osnabrück e. V.“ ins Leben gerufen werden. Um schließlich – nach dem Vorbild des Tourismusverbandes Osnabrücker Land e.V. – den Markennamen „Osnabrücker Land“ zu etablieren und im öffentlichen Bewusstsein zu verankern, wurde 1997 der Verbandsname in „Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V.“ geändert. Als „kulturelle Klammer“ zwischen Stadt und Landkreis Osnabrück nimmt der Landschaftsverband seine Aufgaben einerseits durch eigene Projekte wie Ausstellungen, Kulturveranstaltungen und Publikationen wahr. Durch Kooperationsvorhaben bringt er außerdem unterschiedliche Institutionen an einen Tisch. Andererseits unterstützt er Institutionen bei der Durchführung ihrer Projekte, indem er auf Antrag finanzielle Zuschüsse für qualitätvolle Vorhaben gewährt – wenn der Projektträger beispielsweise nicht über genügend eigene Mittel verfügt oder keine ausreichenden Zuwendungen bei anderen Förderern und Sponsoren einwerben kann.

 
Kreuzgang des Stifts Börstel (Stiftboerstel)

Aufgaben

Das Tätigkeitsgebiet des LVO umfasst geographisch das Gebiet des Landkreises Osnabrück sowie der Stadt Osnabrück – eine Fläche, die in etwa jener des ehemaligen Fürstentums entspricht. Inhaltlich ist der LVO auf den Feldern der Kultur, Kunst, Natur und Regionalgeschichte tätig, sei es durch eigene Projekte, sei es durch die Förderung Dritter. Die Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen sind Kulturträger und -förderer im umfassenden Sinne. Sie haben darin seit mehreren Jahrzehnten vielfältige Erfahrungen gesammelt, ihre regionalen Kompetenzen ausgebaut und dadurch ein hohes Wissens- und Vermittlungspotential in Sachen Regionalkultur entwickelt.
Die Aufgaben des LVO zielen laut Satzung auf die Kultur- und Heimatpflege – ein weites Tätigkeitsfeld, das folgende Themen umfasst:
• Geschichte des Raumes
• Denkmalschutz und Denkmalpflege
• Erforschung und Erhaltung von Kulturdenkmalen
• Erforschung, Erhaltung und Gestaltung der natürlichen Landschaft
einschließlich ökologischer und umweltschützerischer Aspekte
• Bildende Kunst, Musik, Literatur und Theater
• Volkskunde und heimatliches Brauchtum einschließlich der
Pflege der heimatlichen Literatur und der plattdeutschen Sprache sowie Ausstattung und Pflege von Einrichtungen, die der Kultur- und Heimatpflege dienen.

 
Artländer Dom (TOL)

Organisation

In der Umsetzung dieser sehr unterschiedlichen Vorhaben kommt die besondere Organisationsform des Landschaftsverbandes zum Tragen: Satzungsgemäß ist festgelegt, dass alle den Verband selbst oder das so genannte Förderprogramm betreffende Entscheidungen vom dreiköpfigen Vorstand getroffen werden.
Ihm stehen beratend vier Arbeitskreise zur Seite. Letztere sind mit Fachleuten besetzt, die alle Aufgabengebiete des LVO repräsentieren. Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung werden von der Mitgliederversammlung entschieden.
An der Spitze des Verbandes steht das Präsidium, dem der amtierende Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück sowie der hauptamtliche Landrat des Landkreises Osnabrück angehören. Mit Beginn jeder kommunalen Wahlperiode wechseln Vorstandsvorsitz und Präsidium zwischen Stadt und Landkreis, um die Parität zwischen den beiden Gebietskörperschaften zu wahren. In der Geschäftsstelle des LVO in Bad Iburg koordiniert und organisiert ein Team aus , Geschäftsführerin, Projektbetreuerinnen und Sachbearbeiterinnen alle anfallenden Aufgaben, seien sie verwaltungstechnischer, förderungs- oder projektbezogener Natur.
Als Gründungsmitglieder gehörten dem LVO zunächst die Stadt Osnabrück sowie der Landkreis Osnabrück, die Landschaft des ehemaligen Fürstentums Osnabrück, der Historische Verein Osnabrück, der Museums- und Kunstverein Osnabrück, der Naturwissenschaftliche Verein Osnabrück und der Heimatbund Osnabrücker Land an. Später erweiterte sich dieser Kreis um die Universität und die Fachhochschule Osnabrück sowie den Kreisheimatbund Bersenbrück.

 
Schloß Fürstenau (TOL)

Weiterführende Informationen

Eigenprojekte

Laufende Projekte
Kürzlich abgeschlossene Projekte
Projekte in Vorbereitung
Rückblick


Veranstaltungen des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land
e.V.

Förderprogramme

• Projektförderung aus Mitteln des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land e. V.
• Landeskulturfördermittel

Publikationen

• Schriftenreihe Kulturregion Osnabrück
• Einzelpublikationen
• Rezensionen regionaler Literatur

Kontakt

Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V.
Schloss Iburg/Hofapotheke
49186 Bad Iburg
Tel.: 05403/72455-0
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Ausstellungen in Osnabrück und im Osnabrücker Land

Osnabrück, Erich Maria Remarque-Friedenszentrum: Gaby von Borstel / Peter Eickmeyer Der abenteuerliche Simplicissimus, bis 7.1.

os remarqueNach der Adaption von Remarques Antikriegsklassiker „Im Westen nichts Neues“ arbeiten Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer nun daran, mit Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausens „Der abenteuerliche Simplicissimus“ einen weiteren Klassiker als Graphic Novel zu gestalten. Mehr...

Museum Villa Stahmer: "Fotografien" von Dieter Nuhr, ab 1.10.

mussta vorDieter Nuhr ist einer der bekanntesten Satiriker Deutschlands, Dauergast im Fernsehen, hat eine eigene Sendung in der ARD, füllt riesige Hallen mit seinen Bühnenshows, und seine Analysen der Gegenwart in den Medien bewegen die Menschen und die öffentliche Meinung. Seine bildnerische Seite ist weniger bekannt, gewinnt aber zunehmend an Öffentlichkeit. Mehr...

Ausstellungen im Nordwesten

Focke Museum Bremen: Bildergeschichten der Reformation, vom 29.10.-2.4.

In den Jahrzehnten um 1600 entstanden in Bremen zahlreiche Möbel mit detailreichen...


Kunsthalle Bremen: Geschenk Papier. Von Dürer bis Grosz, vom 29.11.-1.4.

Gezeigt wird eine Auswahl von etwa 40 Schenkungen, Neuerwerbungen und Rückkäufen von...